Wie du empowernde Gewohnheiten schaffst.
- 22. Apr.
- 3 Min. Lesezeit
Unser Verhalten macht unser Leben aus.
Unsere Gedanken steuern das Verhalten, das Verhalten festigt die Gewohnheiten und die Gewohnheiten bestimmen wie wir unser Leben leben.
Veränderung passiert also im Kleinen: mit Gedanken, die dann zu manchmal winzig erscheinenden Gewohnheiten führen, welche wiederum dann Grosses bewirken.
Meist sind die drei Faktoren Motivation, Fähigkeit und Auslöser die Schlüsselfaktoren, die bestimmen, ob Gewohnheiten erfolgreich etabliert werden oder nicht.
Motivation is a bitch
"Motivation ist das A und O!"
Wirklich? Denn, wir alle kennen es: manchmal sind wir motiviert, manchmal nicht?
Vom Motivationshoch geht's ins Tief.
Motivation scheint kein verlässlicher Partner zu sein.
Beispiele:
Ist deine Motivation hoch, so kann die Herausforderung auch mal gross sein.
Am Schnuppertag will ich unbedingt alle Kurse mitmachen!
In der Realität sind wir aber oft nur mässig oder über kurze Zeit sehr motiviert.
Somit sollten die Herausforderungen realistisch sein.
Statt: "Ich will in drei Monaten 15 kg leichter sein." eher "Ich mache konsequent zwei Trainings pro Woche."
Fähigkeit - etwas zu "können"
Habe ich die Fähigkeit, mir eine bestimmte Gewohnheit anzugewöhnen?
Fähigkeit ist nicht nur "Können".
Frage dich:
Habe ich die Zeit?
Habe ich das Geld?
Habe ich die physischen und mentalen Voraussetzungen?
Bin ich routiniert darin?
Beispiel:
"Ab Juni werde ich täglich trainieren und mich nur noch vegan ernähren."
Habe ich die Zeit für 5 Trainings pro Woche und eine Ernährungsumstellung?
Lässt mein Budget die Veränderung zu?
Habe ich genug Energie, um 7x wöchentlich zu trainieren.
Ist es realistisch mich in meinem Umfeld vegan zu ernähren?
Bin ich es schon gewohnt oft zu trainieren und/oder esse ich vielleicht bisher schon vegetarisch oder ist das alles Neuland?
Beispiel:
"Ab morgen steige ich bei jeder Busfahrt eine Station früher aus."
Kann ich mir die Zeit dafür nehmen?
Lässt mein Budget die Veränderung zu?
Habe ich genug Energie, um diese kleinen Aktivitäten einzubauen?
Bin ich es schon gewohnt viel zu gehen und ist die Veränderung "klein genug", damit sie gelingen kann?
Auslöser
Auslöser helfen einem Gewohnheiten zu verknüpfen und neue Gewohnheit zu schaffen.
Nach dem Tatort am Sonntag Abend, melde ich mich verbindlich für die Trainings der nächsten Woche an.
Nach dem Abendessen, packe ich meine Sporttasche und lege sie vor die Wohnungstür.
Am Dienstag und Donnerstag fahre ich direkt nach der Arbeit ins Steiger Training!
Hindernisse
Schaffe Hindernisse aus dem Weg, die dich von den neuen Gewohnheiten abhalten.
Ich komm bei der Arbeit nicht weg.
Buche dir selber fixe Termine ein, damit du und andere dir die Zeiten nicht blockieren.
Und wenns mal wirklich nicht geht: Alternativen checken.
Passt's diese Woche nie für BODYPUMP?
So what! Bleib flexibel
und probier mal was Neues aus.
Also wie jetzt genau?
Ok! Auch wenn du das Modell kennst und in Theorie anwenden kannst, ganz so einfach ist es in der Realität dann manchmal doch nicht. Vor allem dann, wenn es um grosse Veränderungen geht.
Hier kommt Neuro Somatic Coaching ins Spiel. Denn manchmal muss man genauer hinsehen:
Was ist denn wirklich mein Ziel? Und warum ist mir das wichtig?
Kommt der Wunsch, das Ziel von mir? Oder verfolge ich z.B. ein "gesellschaftlich anerkanntes" Ziel?
Bin ich wirklich zu faul oder gibt es auch andere Gründe, die gegen mein Wunsch sprechen?
Und sowieso: wie soll ich mich entscheiden, welches Ziel für mich "besser" ist?
Melde dich, wenn es für dich schwierig ist, in die Gänge zu kommen, gesundheitsfördernde oder empowernde Gewohnheiten zu etablieren oder du immer wieder scheiterst, wenn du neue Ziele vor dir hast.
Mehr Infos zum Neuro Somatic Coaching findest du hier.




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